Um beim vorherigen Artikel anzuknüpfen: die Evolution hat unzählige „Programme“ in unserem Stammhirn (der „Regierung“) verankert, um das Überleben zu sichern. Ein wichtiges Programm ist die richtige Partnerwahl.
Die Fortbewegung war zu Urzeiten erheblich wichtiger, als es heute der Fall ist. Wer früher nicht anständig laufen konnte, war in der Nahrungsbeschaffung durch sammeln oder jagen auf den langen Märschen klar im Nachteil.
Das Laufen ist ein komplexer Prozess, welcher die Abfolge von verschiedenen Muskelkontraktionen und -entspannungen erforderlich macht. Um es vereinfacht darzustellen: die Vorderseite der Beine beugen beim Gehen bzw. Laufen den Oberschenkel an, um dann sofort den Unterschenkel durch Streckung nach vorne zu bringen. Die Wadenmuskeln kippen den Oberkörper nach vorn. Doch der Vortrieb, die Bewegung des gesamten Oberkörpers in Lauf- bzw. Gehrichtung machen kaum die Oberschenkelmuskeln. Das veranlasst der Gluteus Maximus, der große Popomuskel. Dieser zieht sich dann zusammen und drückt den gesamten Oberkörper damit nach vorne. Der Gesäßmuskel ist somit der entscheidende Vortriebsmuskel, Laufmuskel!
So wussten schon unsere Vorfahren intuitiv: wenn der potentielle Partner über ein knackiges, muskulös ausgelegtes Gesäß verfügte, so lang nahe, dass damit eine erheblich höhere Distanz beim Jagen und Sammeln zurückgelegt werden konnte. Und das auch schneller als potentielle Mitstreiter. Dabei darf nicht vergessen werden, dass früher die Kalorien genau so wichtig waren, wie es heute bei uns der Euro ist. Kalorien waren die Währung der Urzeit! Und wer seinem Partner bzw. der Gruppe mehr „Euros“ aufgrund eines besseren „Heckantriebs“ beschaffen konnte, lag im Vorteil bei der Partnerwahl.
Der antriebsstarke Hintern hatte aber noch einen weiteren wichtigen Überlebensvorteil: Sammlerinnen und Jäger wurden früher auch mal zu den Gejagten, wenn wilde Tiere Hunger auf einen Happen Mensch hatten. Oder wenn die Sammler und Jäger auf Konkurrenten trafen, welche in der Überzahl waren. In beiden Fällen erfolgte die Flucht mit maximaler Geschwindigkeit. Auf der Flucht… wenn hat es da wohl zuerst erwischt? Mrs. Knackhintern oder Mr. Flachpopo? Und dabei musste Knackhintern nicht einmal schneller sein als die Verfolger. Nein. Knackhintern musste nur schneller sein als Flachpopo. That`s it! Raue Urzeit…
Knackhintern hatte klare Überlebensvorteile und war deshalb auch begehrter bei der Partnersuche. Unbewusst. Heute sieht das bei der Partnerwahl aber oft anders aus: so kann der dicke Bauch beim Mann durch ein ordentliches Gegengewicht mit einem gut gefüllten Portmonee „ausgeglichen“ werden. Ja… heute zählen nicht mehr Kalorien, sondern dann eher die aktuelle Währung.
Das Knackpopo-Training: Er kann insbesondere durch drei spezielle Kraftübungen hervorragend trainiert werden.
> Kniebeugen (mit entsprechend angepassten Gewicht tief hinunterlassen),
> Beinpresse (Beine weit an den Oberkörper herankommen lassen)
> Ausfallschritte (meine bevorzugte Knackpopo-Übung!)
WICHTIG: diese Übungen vom kompetenten Trainer/Trainerin zeigen lassen!
Da es hier um den Aufbau des Popomuskels geht, sollte dementsprechendes Gewicht gewählt werden: nach einem Aufwärmsatz folgen 2-3 Sätze mit sechs bis maximal zwölf Wiederholungen (hier darf keine weitere Wiederholung mehr möglich sein. Sonst beim nächsten Mal mehr Gewicht auflegen! Erklärung im Artikel Superkompensation).
Hinweis: es gibt weitaus mehr Popo-Übungen. Ich bin aber überzeugter „Grundübungsfan“, da hier mit Abstand die besten Resultate erzielt werden!
Fazit: wenn der Partner mal aus versehen auf andere Popos schaut, ist das ein klares Signal aus dem Stammhirn. Doch er oder sie wird sich besinnen, das Großhirn schnell wieder einschalten und feststellen, dass du doch der oder die Beste bist!
Der „Hintern-Fan“ Patric Heizmann
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Freitag, 30. Mai 2008
Warum wir gerne auf knackige Popos schauen
Sonntag, 25. Mai 2008
Der Urzeitmensch. Fleischesser oder Vegetarier?
Die ewige Diskussion: waren wir Fleischesser? Oder doch Vegetarier? Dieser Artikel holt etwas weiter aus. Und zeigt die Vorteile beider Gruppen auf.
Wer nicht an Adam und Eva glaubt, sollte sich für die Forschungen der Paläoanthropologen (Urzeit-Menschenforscher) interessieren: Der Mensch entwickelte sich in vielen Milliarden Jahren vom Einzeller zu dem heutigen hochkomplexen Wesen. Dazwischen hangelten unsere Urzeitverwandten von Baum zu Baum und ernährten sich praktisch nur von Grünzeug. Aufgrund der geringen Energieausbeute von Pflanzlichem (damals gab es keine Müsliriegel, Nudeln oder Brötchen) mussten unsere Vorfahren die meiste Zeit des Tages mit Essen verbringen, um an die notwendige Energie heranzukommen. Da blieb nicht viel Platz für die „geistige Entwicklung“.
Irgendwann kamen dann Insekten und Kleintiere wie Mäuse und Eidechsen etc. (na lecker!) auf die Speisekarte. Diese lieferten schon eine höhere Energiedichte, als die reine Pflanzenkost. Dadurch wurden die Esspausen zwischen den Mahlzeiten etwas größer. Dann entdeckten unsere Vorfahren das Aas (hey… auch wir essen heutzutage nur tote Tiere…) als hervorragende Energiequelle:
Das, was größere Raubtiere bei der Beutejahr übrig gelassen hatten, wurde zur Leibspeise unserer Vorfahren. Weil hier mit relativ wenig Aufwand der Nahrungssuche eine sehr viel größere Energieausbeute möglich war (mehr Fett & Eiweiß). So aßen diese nach wie vor viel Pflanzliches, aber auch immer ergänzt durch einen leckeren mit energie vollgepackten Happen vom Tier. Als es dann noch vor ca. 2,5 Millionen Jahre langsam auf die Eiszeit zuging, wurde die Vegetation immer knapper. Fleisch gewann immer mehr an Bedeutung. Doch die Wildtiere ließen nur wenig Essbares an der erlegten Beute dran. Vor geschätzten 2,3 Millionen Jahre entdeckten dann unsere Vorfahren eine Energiequelle, welche den Raubtieren vorenthalten war: das durch den Schädel geschützte Gehirn und das besonders fettreiche Knochenmark innerhalb der Knochen!
Nun ging es mit der Entwicklung des Gehirns unserer Vorfahren rasant voran: Knochenmark enthält jede Menge Fett. Einfach gesättigte Fettsäuren (wie es auch Raps- und insbesondere Olivenöl in großen Mengen enthält!). Plötzlich stand ihnen viel Energie zur Verfügung. Das Gehirn von Säugetieren enthält neben Eiweiß auch eine große Menge an hoch ungesättigten Fettsäuren (DHA + EPA). Und genau diese Fette sind auch entscheidend wichtige Bausubstanzen für unser Gehirn. Das Großhirn (dort, wo das analytische Denken zuhause ist) wuchs ab diesem Zzeitpunkt sehr schnell. So konnte sich Stück für Stück Intelligenz entwickeln: Waffen wurden gebaut, um selbst Tiere erlegen bzw. Raubtiere von ihrer Beute verdrängen zu können. Da aufgrund höhere Energiedichte auch die „Esspausen“ länger wurden, konnte sich auch eine Sozialstruktur innerhalb der Urzeitgruppe heranbilden. Gemeinsames Jagen verbessere die Ausbeute an Energie.
Nur durch seine Fingerfertigkeit und wachsende Intelligenz aufgrund unseres Großhirns hat der Mensch es geschafft, an der Spitze der Nahrungskette zu stehen. Mit einer reinen Pflanzenkost wäre das im Laufe der Evolution niemals gelungen, da Pflanzenkost früher zu wenig Energiedichte hatte und wir als Menschen den ganzen Tag mit dem Essen beschäftigt gewesen wären.
Unsere direkten Vorfahren kennen Fleisch als Hauptenergiequelle schon seit nunmehr 120.000 Generationen. Vor ca. 500 Generationen kam dann der Ackerbau hinzu (Kartoffeln, Reis, Getreide). Das entspricht einem entwicklungsgeschichtlichen Fleisch/Getreide-Verhältnis von 99,5 zu 0,5% der Evolution! Doch der Getreideanbau hatte auch große Vorteile: denn nur durch ihn konnte eine hohe Bevölkerungsgruppe dicht zusammengepackt in einem Dorf, einer Stadt leben. Weil Getreidefelder drum herum gebaut werden konnten. Dadurch entwickelte sich die Zivilisation dann rasant schnell (Wissenspotenzierung aufgrund permanenten Austausch, Gründung von Bildungseinrichtungen etc.).
Der Mensch ist von Natur aus ein Mischköstler. Doch unser direkter Vorfahre, der Homo Sapiens - der Typ mit dem Großhirn, bevorzugte aus evolulionärer Sicht schon immer Fleisch. Weil hier mehr Energie, Kalorien - die "Währung der Urzeit" drinsteckten.
Fazit: Beide Nahrungsgruppen, Tierisches und Pflanzliches, hatten ihre evolutionären Vorteile: durch Tierisches konnte eine wesentlich höhere Energiedichte erreicht werden. Insbesondere hochwertiges Fett aus Knochenmark und Hirn begünstigte die Entwicklung unseres Großhirns und damit unserer Intelligenz. Die pflanzliche Kost (Getreide, Kartoffeln, Reis) kultivierten die Menschen, worauf sich die Intelligenz durch Austausch innerhalb einer großen Gruppe entwickelte.
Übrigens: Reine Pflanzenesser (z.B. Kuh, Gorilla, Elefanten) haben einen relativ großen Verdauungsapparat im Verhältnis zum Gehirn! Reine Fleischesser (z.B. Löwen, Haie) haben dagegen einen recht kleinen Verdauungstrakt im Verhältnis zum Gehirn – Grund: grüne Pflanzenkost (z.B. Blätter, Gras) aufzuspalten verbraucht viel Verdauungsenergie. Damit bleibt weniger Energie für ein großes, leistungsfähiges Gehirn übrig (verbraucht beim Menschen 20% der Gesamtenergie, obwohl es nur ca. 2% des Körpergewichts ausmacht!). Damit möchte ich nun keinesfalls behaupten, dass Vegetarier nun ein kleines Gehirn haben. Denn die Anpassung erfolgt über hunderttausende von Jahren!
Auf unserem Planeten leben noch über 200 Naturvölker. Interessant ist auch hier, dass es kein einziges(!) Naturvolk gibt, welches sich auch nur annähernd vegetarisch ernährt.
Aus ethischen Gründen gegenüber Tierhaltung (Massenproduktion) kann ich jeden Vegetarier sehr gut verstehen, warum auf Fleisch und Fisch verzichtet wird. Da bin ich konform. So rate ich zu generell etwas weniger Fleisch und Fiscsh, dann aber aus artgerechtere Haltung. Aus gesundheitlicher Sicht auf gutes Fleisch und Fisch zu verzichten, sehe ich dagegen eher kritisch!
Patric Heizmann - der Mischköstler.
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Dienstag, 13. Mai 2008
Ist Grillen ungesund? Macht Grillen dick?
Was für ein herrliches Pfingstwochenende! Auch ich schmiss zweimal Fleisch auf den Grill. Dabei dachte ich mir, dass ich in meinem Blog doch mal auf einige Dinge hinweisen möchte. Denn beim Grillen kann doch einiges falsch gemacht werden…
Immer wieder kursieren Gerüchte um Schadstoffe, welche beim Grillen entstehen können, dass durch Grillen die Gesundheit geschädigt werden kann. Mit einigen Maßnahmen kann dieser Gefahr wirkungsvoll entgegen getreten werden:
Zum einen geht es meist um einen Stoff, welcher als PAK (aromatischer Kohlenwasserstoff) abgekürzt werden kann, aber auch um HAA (heterozyklisch aromatische Amine – muss sich kein Mensch merken!). Bei Tierversuchen erzeugen diese bei hoher Dosierung und langer Anwendung Krebs. Diese krebserzeugenden Mengen sind aber in der menschlichen Ernährung sehr gering.
Eine erhöhte Gefahr könnte bei dem Verzehr von sehr dunkel gegrilltem (verbranntem) Fleisch bestehen (was gerne in Amerika und Australien gemacht wird). Daher sollte zu dunkles Fleisch abgeschnitten und nicht verzehrt werden.
Diese riskanten Stoffe entstehen insbesondere, wenn Fett vom Grill auf die Flammen bzw. Glühstäbe des Elektrogrills tropft und dabei verbrennt/rußt. Beim konventionellen Grillen sollte daher das Fleisch in Alubehälter liegen. Beim Elektrogrill sollte (bei einem Neukauf) ein Grill mit seitlicher Hitzeeinstrahlung bevorzugt werden.
Nitrosamine gelten als krebserregende Substanzen, was aber nur bei dauerhafter Belastung (ständiges Grillen) als Gesundheitsrisiko bewertet wird. Sie entstehen bevorzugt, wenn aus Nitrit des Nitritpökelsalz (siehe unter "Zutaten") durch Hitzeeinwirkung (z.B. Grillen) so genannte Amine entstehen. In ca. 90% der Fleischwaren und Würste ist Nitritpökelsalz beigesetzt, um einer unappetitlichen Graufärbung des Fleisches entgegen zu wirken. Aber insbesondere, weil dieses Pökelsalz vor krankmachenden Bakterien schützt.
Der höchste Gehalt an Nitrosaminen steckt aber in Zigaretten: eine einzige Zigarette enthält das vierzigfache(!) an diesem ungesunden Stoff, was in einem Kilogramm gegrillter Pökelware steckt! So ist wieder einmal die gemütliche Zigarette der Gesundheitskiller. Nicht das leckere Grillfleisch!
Tipp: Vitamin C kann die Nitrosaminbildung wirkungsvoll hemmen. Wenn daher zum Fleisch noch ein frischer Salat mit Zitronensaftdressing gereicht wird, kann auch die gemütliche Zigarette ihren Schrecken verlieren. Zumindest für den gemütlichen Abend.
Übrigens: Weißwürste werden meist ohne Nitritpökelsalz hergestellt.
Figurhinweis: Wer selbst beim Grillen noch auf seine schicke Figur achten möchte, sollte zum fettigen Fleisch möglichst auf kohlenhydratreiche Beilagen und insbesondere gezuckerte Getränke verzichten. So sind nicht nur Brot, Kartoffeln und gezuckerte Soßen kritisch, sondern auch gezuckerte Getränke und das Malz von Bier bzw. die Biermixgetränke, welche oft eine Menge Zucker enthalten. Durch diese Kombination aus Zucker und Fett kommt es dann eben auch zur erhöhten Fetteinlagerung. Natürlich macht hier auch „die Dosis das Gift“.
Mein Praxistipp: wer mit Freunden einen schönen Grillabend verbringen möchte, sollte hier nach Herzenslust zuschlagen. Aber am nachfolgenden Tag auch dann einmal konsequent auf zu viel Kohlenhydrate verzichten. Wie wäre es dann einmal mit einem leckeren Fettkillershake als Ausgleichsmahlzeit? Fürs gute Gewissen. Damit Sie an zukünftigen Grillabenden immer eine „gute Figur“ machen!
Lass es dir schmecken.
Patric Heizmann
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Donnerstag, 1. Mai 2008
Der Fettkillershake: zwei optimale Einsatzgebiete
Er setzt sich immer mehr durch: der Eiweißshake (auch Proteinshake genannt) findet immer Anhänger. Weil er als sinnvolle Ergänzung in eine schlank machende Ernährung passt. Denn insbesondere der Einsatz zu zwei ganz bestimmten Zeitpunkten macht die leckeren Eiweiß-Shakes so wertvoll:
1.) Als letzte Mahlzeit vor dem Schlafen gehen
Da der Proteinshake über nur wenige Kohlenhydrate (siehe Bildersprache: „Papier“) und zudem über wenig Fett („Briketts“) verfügt, werden diese beiden Hauptbrennstoffe dem Organismus zur Nacht hin vorenthalten. Und da der Körper auch nachts insbesondere für die Körperwärmeproduktion permanent Brennstoffe benötigt, welcher durch diesen Nacht-Shake aber weitestgehend vorenthalten bekommt, muss er auf seine großen „Brikett“speicher zurückgreifen – die Fettdepots an Bauch, Beinen und Po!
Das hochwertige, leicht verdauliche Eiweiß des Shakes verschafft zudem einen weiteren großen Vorteil: in der wichtigsten Regenerationsphase (nämlich nachts während des Schlafes) müssen ausreichend Baustoffe (Eiweiß) zur Verfügung stehen. Sonst könnten die Belastungen des Tages nicht ausreichend repariert werden. Dadurch wir ein schnelleres Altern und ein langsam abschwächendes Immunsystem begünstigt.
Unbedingt beachten: Der Proteinshake sollte ANSTATT einer Mahlzeit erfolgen, nicht ZUSÄTZLICH! Nur dann kann der Eiweißshake die Wirkung erzielen. Da ich ein Fan von natürlichen Lebensmitteln bin, rate ich auch nicht zum regelmäßigen abendlichen Protein-Shake (auch wenn das ausschließlich positive Konsequenzen hätte). Vielmehr lautet mein Tipp: 2-3x wöchentlich eine Abendmahlzeit durch einen Nacht-Shake ersetzen. Wenn du neben dem Fettkillershake schnell zubereitete, „papier“arme und eiweißreiche Rezepte suchst… schau mal hier in meinen Shop (Rezeptbuch „Gesunde Ernährung“).
TIPP: im Sommer schmeckt ein solcher Eiweiß-Shake besonders lecker, wenn noch eine Handvoll tiefgefrorener Früchte mit in den Mixer gegeben werden. LECKER (gibt’s bei mir regelmäßig…). Zwar haben wir dann wieder ein bisschen mehr „Papier“ der Früchte. Doch wir reden hier über eine kleine Menge. Vernachlässigbar.
2.) DIREKT nach dem Fettverbrennungstraining
Wenn durch das Fettverbrennungstraining die Fettverbrennung angelaufen ist, kann diese erheblich verlängert werden, wenn direkt nach dem Training ein Protein-Shake, oder wie ich ihn nenne, einen „Fettkillershake“, genossen wird. Da dieser kaum Brennstoffe (Kohlenhydrate und Fett) enthält, wird der Organismus gezwungen sein, die angelaufene Fettverbrennung zu verlängern. Der Proteinshake liefert zudem noch regenerierendes Eiweiß, was nach einem Training die Muskeln von den Belastungen regeneriert. So können neue Kraftwerke gebaut werden, welche dauerhaft mehr „Papier“ und insbesondere „Briketts“ verbrennen werden. Dauerhaft!
Doch ich möchte noch einen kleinen Trick verraten, welche ich schon seit vielen Jahren selbst anwende: die Eiweiß-Shakes werden gewöhnlich in fettarmer Milch angemixt. Oftmals taucht hier auch die 0,3-Fett-Milch auf. Doch das macht nicht sehr viel Sinn: vielmehr geht es darum, den „Papier“gehalt zu senken, damit der Körper länger „Briketts“ verbrennen MUSS. Und in der Milch liegt der natürliche „Papier“gehalt bei rund 5 Gramm pro 100ml Milch in Form von Laktose (MilchZUCKER). Wenn demnach ein kleiner Proteinshake mit 0,3 Liter fettarmer Milch angerührt wird, liefert alleine diese Laktose satte 15 Gramm „Papier“.
Daher greife ich immer auf die 3,8%-Fettmilch zurück (welche zudem noch die sehr wichtige und wertvolle Fettsäure CLA (konjugierte Linolsäure) in größeren Mengen enthält). Ich nehme dann aber nur 100ml der Milch, befülle die den Rest mit 200ml Wasser. Der Fettanteil liegt durch die Mischung sogar niedriger als bei einer 1,5%-Fettmilch. Entscheidend ist aber: der Milchzuckeranteil (die Lactose), wurde dadurch um satte zwei Drittel reduziert! Damit liegt der Laktosegehalt bei knapp 5 Gramm (statt 15 Gramm!). Ein bedeutender Unterschied. Ohne Geschmackseinbuße (da der Fettanteil ähnlich bleibt!).
Gut… wenn ich dann den abendlichen Eiweißshake mit tiefgefrorenen Früchten genieße, dann gleiche ich damit den eingesparten Milchzucker wieder durch den Naturzucker der Früchte aus. Aber er schmeckt dann umso besser!. Hieraus lässt sich erkennen, dass ein Eiweißshake in Wasser angemixt natürlich die beste Wahl wäre. Doch schmeckt der Eiweißshake dann eben nicht mehr so lecker. Und wenn er nicht schmeckt, wird bald darauf verzichtet…
Du erkennst: mit einem einfachen Trick kann der Fettkillershake nochmals getunt werden. Für noch bessere Erfolge. Stück für Stück. Und wenn du den Fettkillershake noch nicht in deine Ernährung eingebaut hast, kannst du diesen in deinem Fitness-Studio erwerben oder hier im Shop einkaufen. Verzichte nicht auf den wertvollen, leckeren Helfer.
Lass es dir schmecken!
Patric Heizmann, der seit seinem 20. Lebenjahr auf Eiweißshakes als hervorragende ERGÄNZUNG setzt :o)
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